Josef Taucher. Bildhauerei. Sculpture.


Josef TAUCHER ist primär für seine Malerei bekannt. Seine spektakulären Allegorien von Felslandschaften und Himmelsräumen finden bislang international nichts Vergleichbares.

In den frühen 1980er Jahren wurde er als einer der "Neuen Plastiker" Österreichs gemeinsam mit Lois WEINBERGER, Erwin WURM, Hans KUPELWIESER, Thomas STIMM, Manfred WAKOLBINGER, Siegfried ANZINGER präsentiert (siehe u.a. Fenz, 1984; Skreiner, 1985; Skreiner, 1985a; Rief, 2018; Romakin, 2018). Mitte der 1980er Jahre wandte er sich der Mineralogie zu. Die Ergebnisse dieser Tätigkeit sind allgemein bekannt (er verfasste mehrere hundert Artikel, einige Bücher zuletzt mit Christine Elisabeth HOLLERER 2001 das zweibändige Werk „Die Mineralien des Bundeslandes Steiermark in Österreich und beschrieb vier weltweit neue Mineralphasen usw.).

Ab 2000 betätigte er sich wieder hauptsächlich als Maler und reduzierte seine mineralogische Forschungstätigkeit (siehe FENZ, 2005). Handelt es sich bei den frühen Plastiken um Raum greifende Malerei, so schuf Taucher seit den 1990er Jahren vordergründig klassisch-figurativ erscheinende Plastiken vor der Folie sublim angewandter Mineralogie.